Höllrigl ist ein rüder Boulevardprofi, er sagt, er sei politisch links sozialisiert, er habe viele gute Geschichten aufgedeckt in seinem Leben. (Falter 32/2007) Ein Beispiel dafür, was dabei rauskommt sehen Sie hier:

Also wirklich zum Schämen, mit welchen Leuten ein schwarzer Minister und Parteichef sich abgibt. Das ist wohl die alte Tradition vom machtgeilen Schüssel über den machtgeilen Molterer zum machtgeilen Strizzifreund Pröll.
Alles, womit Josef Pröll dabei in Verbindung steht, beschreibt dieser Absatz:
Am 15. Mai 2009 hatte DSK in Wien eine Unterredungmit dem damaligen Finanzminister Iosef Pröll. Und laut “profil” schickte der Banker damals diese SMS an einen der Nobelstrizzis daheim: ” Ich nehme eine Kleine mit in die Clubs von Wien am Donnerstag, 14 Mai. Möchtest du mit einem Fräulein kommen?” Vermutlich war DSK beim Polittalk mit Pröll entspannt.
Wäre der Finanzminister damals ein Roter gewesen, gäbe es diese Geschichte wohl nicht. Hand aufs Herz, Herr Höllriegel!
Herr Höllriegel hat aber auch eine schöne Karriere seither gemacht, vom Schmierblatt ÖSTERREICH zum Leibrevolverblatt der SPÖ HEUTE. Na, ethisch musste er sich wenigstens nicht umstellen.


HEUTE, 31.10.2011. Der Bankräuber beraubt eine Bank, also das Opfer. Der Kussräuber raubt einen Kuss, also die Beute. Was aber raubt oder wen beraubt der Tuberkulose-Räuber? Es handelt sich hier um einen kranken Handy-Dieb irakischer Provenienz.
HEUTE, 31.10.2011 Als ob Nasebohren nicht reichte! Andererseits: sind wir (bis auf die Keuschen) nicht alle Sex-Täter? Wer küsst, ist Sex-Täter, wer sich küssen lässt ein Sex-Opfer – streng im Wortsinn genommen. Erst die implizite Wertung, wer etwas tut habe Unrecht, macht uns zum Nasenbohrer. Man erinnere sich nur an Aktiv und Passiv als Tätigkeits- und Leideform. Die Leideform hat mich auch zu Schulzeiten bereits amüsiert. Einen Kuss erleiden …



