Genosse Höllriegel

Höllrigl ist ein rüder Boulevardprofi, er sagt, er sei politisch links sozialisiert, er habe viele gute Geschichten aufgedeckt in seinem Leben. (Falter 32/2007) Ein Beispiel dafür, was  dabei rauskommt sehen Sie hier:

Also wirklich zum Schämen, mit welchen Leuten ein schwarzer Minister und Parteichef sich abgibt. Das ist wohl die alte Tradition vom machtgeilen Schüssel über den machtgeilen Molterer zum machtgeilen Strizzifreund Pröll.

Alles, womit Josef Pröll dabei in Verbindung steht, beschreibt dieser Absatz:

Am 15. Mai 2009 hatte DSK in Wien eine Unterredungmit dem damaligen Finanzminister Iosef Pröll. Und laut “profil” schickte der Banker damals diese SMS an einen der Nobelstrizzis daheim: ” Ich nehme eine Kleine mit in die Clubs von Wien am Donnerstag, 14 Mai. Möchtest du mit einem Fräulein kommen?” Vermutlich war DSK beim Polittalk mit Pröll entspannt.

Wäre der Finanzminister damals ein Roter gewesen, gäbe es diese Geschichte wohl nicht. Hand aufs Herz, Herr Höllriegel!

Herr Höllriegel hat aber auch eine schöne Karriere seither gemacht, vom Schmierblatt ÖSTERREICH zum Leibrevolverblatt der SPÖ HEUTE. Na, ethisch musste er sich wenigstens nicht umstellen.

Na so ein Schweindl!

ÖSTERREICH, 10.11.2011

Dieter Seefranz durfte nach der Sendung vom  9. August 1979 nicht mehr den Club 2 moderieren. Nina Hagen hatte demonstriert, wie sich eine Frau selbst zur vollen Entspannung verhelfen kann (wie ich das in einem theologischen Text formuliert fand). Jetzt sollte vielleicht Herr Mailath-Pokorny den Hut nehmen. Denn, wenn eine schamlose sogenannte “Künstlerin” live im Stadion kommt – NEIN, Herr Stadtrat, das ist keine Kultur mehr.

Herr Strache ist kein Grammar Nazi

Der Tageszeitung Kurier vom 9.11.2011 entnehme ich folgendes Zitat:

Hochsicherheitsrisiko

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache : “Der Minister ist ein Hochsicherheitsrisiko für Österreich und gefährdet mit seinen wirren Berufsheerfantasien die Landesverteidigung.

Soso, der Herr Minister, den ich selbst nebenbei auch mehr für einen Soldaten seiner Partei als für einen Anwalt Österreichs halte,
ist also eine Gefahr für die Hochsicherheit, andernfalls bedeutete er ein hohes Risiko. Allein, die zu erwartende Stimmung wird erzeugt -
HEUTE-Leser werden es ihm danken.

Biologische Kampfmittel in Österreich geraubt

HEUTE, 31.10.2011. Der Bankräuber beraubt eine Bank, also das Opfer. Der Kussräuber raubt einen Kuss, also die Beute. Was aber raubt oder wen beraubt der Tuberkulose-Räuber? Es handelt sich hier um einen kranken Handy-Dieb irakischer Provenienz.

Ich fühle mich versetzt in die Welt der Spannungsromane und phantasiere mir eine Geschichte zusammen, in der der Iraker im Auftrag von Al Kaida genetisch veränderte Tuberkulosekeime aus den geheimen Militärlaboren der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin raubt, um im Rahmen einer riesigen Pandemie die Länder der Koalition gegen den Terror zu entvölkern.

Nasenbohrer als Sex-Täter

HEUTE, 31.10.2011 Als ob Nasebohren nicht reichte! Andererseits: sind wir (bis auf die Keuschen) nicht alle Sex-Täter? Wer küsst, ist Sex-Täter, wer sich küssen lässt ein Sex-Opfer – streng im Wortsinn genommen. Erst die implizite Wertung, wer etwas tut habe Unrecht, macht uns zum Nasenbohrer. Man erinnere sich nur an Aktiv und Passiv als Tätigkeits- und Leideform. Die Leideform hat mich auch zu Schulzeiten bereits amüsiert. Einen Kuss erleiden …

In der Diskussion über einen Artikel der online-Ausgabe von BLICK, entsprungene Sextäter (sic!) betreffend meint Herr Christoph Wörner aus Zürich am 3.7.2011:

Nasebohren ist bei manchen das einzige Zeichen von In-sich-Gehen.

Ich frage mich, ob es sich bei unserem Sex-Täter nun tatsächlich um einen ekelhaften Nasenbohrer handelt oder vielmehr um einen nachdenklichen Reue-Täter… ?

TIEFER GEHT ES IMMER

HEUTE, 24.10.11

Liebe Türken

In einem Blatt, dessen Generallinie in dieser Hinsicht nicht gerade, sagen wir einmal  liebevoll erscheint – regt diese Schlagzeile meine Antiperistaltik heftig an (weniger angeberisch: einfach zum Speiben!). Liebe Frau Dr. Dichand, lieber Herr Mag. Ainetter, liebes erfinderische Redaktionsmitglied, SCHÄMEN SIE SICH!

Arten von Soldaten

Wieder einmal geht der Dank für ein besonders blödes Wort an HEUTE!

Sex-Soldat

Ich kenne beispielsweise Seesoldaten, Fußsoldaten, Gardesoldaten. Auch Parteisoldaten sind mir schon untergekommen.

In die Reihe der Spezialsoldaten gehören wohl auch die Sexsoldaten, ausgerüstet mit dem Kampfglied 93 und dem Gefechtspackerl 87.

Die Brutally – der neue Film mit Bruce Willis?

Die 5000 Euro-Frage:   Was ist ein Tatoo-Mord?

A:  Das Tatoo wird ermordet.

B:  Das Tatoo ist der Mörder.

C:  Das Opfer wird mit einem herausgeschnittenen Tatoo so lange gewatscht bis  es tot ist.

D:  Tatoo-Morde gibt es nicht.

Lehrreich ist auch die Information, Raoul starb brutal. Ich habe von Menschen gehört, die sind leicht oder schwer gestorben, angstvoll oder friedlich. Wie aber sieht das aus, wenn jemand brutal stirbt?

Über die nicht sehr umweltfreundliche Entsorgung von Kindern

Wie werden Deutschland und die Schweiz der akuten Kinderplage Herr? Durch die Vertreter ihrer staatlichen Eisenbahnen. Möglicherweise eigens dazu ausgebildete Herzlos-Schaffner werfen die Kinder aus dem Zug!

bildrad
Glückliches Kind, DU bist nicht aus dem Zug geworfen worden!

Dann können wieder die Pfadfinder ausrücken und den ganzen Mist einsammeln, weggeworfene Plastikflaschen, Fahrräder und Kinder.

Dass Sie nicht glauben, ich hätte mir den Schwachsinn ausgedacht – hier eine Auswahl von Geschichten zu Herzlos-Schaffnern:

Herzlos-Schaffner schmeißt 12-Jährige aus dem Zug!
… obwohl sie eine Kinder-Fahrkarte hatte
13.11.2008 — 23:48 Uhr
Es ist eine herzlose Serie: Schaffner haben in vier Wochen mindestens sechs Kinder aus Zügen geworfen. Experten schätzen die Dunkelziffer auf über 70 pro Jahr.
http://www.bild.de/news/vermischtes/schweiz/schmeisst-12-jaehrige-aus-dem-zug-6464984.bild.html

http://www.n-tv.de/panorama/Wieder-Kind-aus-Zug-geworfen-article33886.html

Noch ein Herzlos-Schaffner
Wieder Kind aus Zug geworfen
http://www.bild.de/news/2010/schweiz/herzlos-schaffnerin-schmiss-ein-maedchen-nachts-bei-minus-19-grad-aus-einem-zug-der-deutschen-bahn-11305260.bild.html
NACHTS BEI MINUS 19 GRAD AUS DEM ZUG GEWORFEN
Herzlos-Schaffnerin entschuldigt sich bei Jennifer